RAW oder nicht RAW?

16. Dezember 2008

Was bringt es, im RAW-Format zu fotografieren? Wenn man mit den Bildern immer so zufrieden ist, wie die Kamera sie liefert, sicher nichts. Möchte man allerdings später aus dem einen oder anderen Bild doch noch etwas rausholen, dann sollte man folgendes im Hinterkopf haben: Die RAW-Datei beinhaltet alles, was der Kamerasensor liefert, die JPG-Datei nur einen Bruchteil davon. In diesen Beiträgen wird der Unterschied genau beschrieben:

digital Photography School: RAW vs. JPEG

Advanced Photography: RAW vs JPEG: Which format to shoot in

KWERFELDEIN: RAW & JPEG verstehen (Video)

Jörg Esser Fotografie: RAW vs. JPG – welches Fotoformat ist das richtige?

Auch der Wikipedia-Artikel zum Thema RAW ist natürlich lesenswert.

Um den Unterscheid deutlich zu machen habe ich eine Testaufnahme gemacht. Das erste Bild zeigt die von der Kamera gelieferte JPG-Datei eines absichtlich deutlich unterbelichteten Bildes – wie man sieht, fast nur schwarz. Das zweite Bild zeigt, was aus dem JPG noch rauszuholen ist und auf dem dritten Bild sieht man, was im RAW-File steckt.

JPG stark unterbelichtet

JPG bearbeitet

RAW bearbeitet

Sofern die Kamera es erlaubt, kann man die Bilder sowohl im RAW als auch im JPG-Format abspeichern. Dann hat man auf der einen Seite ein fertiges Bild zum schnellen Betrachten und auf der anderen Seite gehen keinerlei Informationen verloren.

2 Responses to “RAW oder nicht RAW?”

  1. Florian Says:

    Speicher kostet heutzutage doch nichts mehr. Ich würde immer dazu tendieren mit raw zu schießen

  2. acieleid Says:

    Im RAW stecken deutlich mehr Infos, als im JPEG das stimmt. Trotzdem frißt es mehr Speicher und das kann bei 12 Megapixelsensoren sehr viel sein. So billig ist dann eine CF-Karte bspw. auch nicht mehr. Es kommt immer darauf an, was am Ende rauskommen soll und muß. Gute JPEG Kompressionen machen gute Bilder (allgemein gesagt) Bei RAW kann man meist noch gute 2 Blenden rausholen. Aber das interressiert Tante Erna kaum, die Postkarten-Abzüge ihrer Urlaubsbilder machen will. Heinz, den ambitionierten Amateur schon, denn er will in den dunklen Schattenpartien noch „Zeichnung“ rausholen – deswegen nimmt er RAW. Muß sich dann aber noch am PC mit einem RAW-Bildbearbeitungsprogramm beschäftigen, um seinen Fotos den letzten Schliff zu geben (den dann hoffentlich auch die Betrachter sehen)


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